COMPUTER VS. ENTSPANNUNG NR. 1

Schon Kindern und Jugendlichen kostet der übermäßige Konsum von TV, Computer und Handy mindestens einen Monat Schlaf pro Jahr, etwa 23 % der Kinder schlafen schlecht. Doch auch uns Erwachsene betrifft dies, denn Computer-Aktivitäten oder Fernsehen vor dem Schlafen erregt und verhindert somit Entspannung.

Aber die Bildschirme halten nicht nur unsere Gedanken auf Trab, vor allem solche mit einem hohen Blaulicht-Anteil stören die Produktion des Schlafhormons Melatonin und andere körpereigene Signale der inneren Uhr und produzieren stattdessen Stresshormone. Wer dennoch nicht auf Handy, Laptop und Fernseher verzichten will, besser außerhalb des Schlafzimmers und den Nachtmodus einschalten denn dann ist das blau-wellige Licht größtenteils herausgefiltert.


TIPP: Vor allem am Abend keine Computertätigkeit mehr oder zumindest die letzten zwei Stunden vor dem Schlafengehen vermeiden. Wer gerne sein Handy als Wecker benutzt sollten am besten ab sofort auf den guten alten Wecker umsteigen. Stelle ihn aber so hin, dass du keine Uhrzeit erkennen kannst und dich so nicht unter Druck setzt. 
Auch wenn es wehtut Handy, Laptop und Fernseher besser raus aus dem Schlafzimmer!

RITUALE SCHAFFEN  NR. 2

Um sich bestmöglich auf den Schlaf vorzubereiten, ist es wichtig Rituale zu schaffen, du kannst dir ein Buch nehmen oder eine Warme Tasse Tee auf der Couch trinken, so kommst du schön langsam zur Ruhe und bereitest dich auf das Bettgehen vor. Immer dieselben Rituale zur selben Zeit geben Halt und signalisieren dem Körper der Tag geht zu Ende und es wird Schlafenszeit. 

TIPP: Du kannst diese Rituale auch direkt im Schlafzimmer machen, indem du schöne Erinnerungen hervorrufst wie zum Beispiel der letzte Urlaub am Meer oder indem du bewusst auf deine Atmung achtest. So lernst du, dich von Alltagsgedanken zu lösen und das Einschlafen wird wesentlich leichter für dich.

FEIERABENDBIER ALS SCHLUMMERTRUNK NR. 3

Nach einem langen Arbeitstag. abends auf der Couch noch ein Glas Wein zur Entspannung genießen, um danach besser Schlafen zu können.
Möchte man aber einen erholsamen Schlaf erzielen sollte das Feierabendbier oder das Glas Wein besser weglassen werden. Alkohol zu trinken um etwas schwerer und müder zu werden ist absolut der falsche Gedanke. Man wird eher auf eine nakoseartige Weise müde. Der Tiefschlaf wird vom Alkohol deutlich negativ beeinflusst, denn durch den Alkohol geraten die Schlafphasen durcheinander. Statt in den geregelten Tiefschlafphasen befinden wir uns in der zweiten Hälfte der Nacht in einem dauerhaften Leichtschlaf mit mehrere Wachphasen. Es fehlt der Tiefe erholsame Schlaf und wir fühlen uns am nächsten Morgen schlapp und un-ausgeruht.

 

TIPP: Am besten ein Getränk ohne Alkohol. Das kann eine gute Tasse Tee oder ein anderes leichtes, wohlschmeckendes Getränk sein. Eine heiße Tasse Tee „zwingt“ zum Entschleunigen, da man diese nicht schnell genießen kann.